logo klein Satzung des Boule Club Linden
gegründet am 06. Juni 1993
 
§1
Name und Sitz des Vereins
 
Der Verein führt den Namen Boule Club Linden. Er führt, nach Eintragung in das Vereinsregister, den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Linden - Großen Linden.
 
§2
Zweck und Ziel des Vereins
 
Der Verein hat die Aufgabe den Boulesport und seiner Ausübung unter Beachtung der Pétanque-Regeln des Deutschen Pétanque Verband e.V. gemäß der F.I.P.J.P.(Federation Internationale de Pétanque et Jeu Provencal) durch regelmäßige Trainingsstunden zu fördern, sowie die Auswahl, Schulung und Betreuung der Spieler(innen) für nationale und internationale Wettkämpfe unter Berücksichtigung jugendpflegerischer Arbeit zu unterstützen.
 
§3
Gemeinnützigkeit
 
Der Boule Club Linden verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
§4
Mitgliedschaft

 
A.        Allgemein
 
Der Boule Club Linden (BCL) ist Mitglied im Deutschen Pétanque Verband e.V. (DPV). Aufgrund dieser Mitgliedschaft ist der BCL den Bestimmungen dieses Verbandes unterworfen. Die Vorschriften des DBV sind für den BCL und seinen Mitgliedern verbindlich.
Mitglied des Boule Club Linden e.V. kann jede Person werden
 
B.        Beginn und Ende der Mitgliedschaft
 
1. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Eintritt
2. Die Mitgliedschaft endet durch
a) freiwilligen Austritt
b) Ausschluß
c) den Tod
 
C.        Eintritt
 
1. Voraussetzung für den Eintritt in den Verein ist eine Unterzeichnung der Eintrittserklärung, die dem Vorstand gegenüber abzugeben ist.
2. Über die Aufnahme des Antragstellers in den Verein entscheidet der Vorstand. Eine negative Entscheidung ist dem Antragsteller binnen vier Wochen bekanntzugeben. Im Falle der Ablehnung kann der Antragsteller wegen Nichtaufnahme die Mitgliederversammlung anrufen. Die Mitgliedschaft ruht bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung.
 
D.        Austritt
 
Jedes Mitglied hat das Recht, seinen Austritt aus dem Verein ohne Angabe von Gründen zu erklären. Die Erklärung des Austritts hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen.
 
E.        Ausschluß
 
Der Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen:
1. wenn das Mitglied seine satzungsgemäßen Pflichten ( §7 ) grob verletzt
2. wenn sich das Mitglied betrügerischer Handlungen schuldig macht oder den Interessen des Vereins entgegen arbeitet oder den Ruf des Vereins gefährdet.
Der Ausschluß erfolgt durch Beschluß des Vorstandes mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Dem ausgeschlossenen Mitglied ist der Beschluß binnen einer Woche schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Ihm steht die Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Die Beschwerde ist binnen einer Woche nach erfolgter Benachrichtigung des Mitgliedes beim Vorstand schriftlich einzureichen. Sie wird in der nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen über die Beschwerde. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft. Die Entscheidung ist dem Betroffenen binnen einer Woche schriftlich mitzuteilen.
 
F.         Ansprüche
 
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft gegenüber dem Verein.
 
§5
Geschäftsjahr
 
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
§6
Rechte der Mitglieder
 
Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt,
1. an allen Beratungen, Abstimmungen und Wahlen in der Mitgliederversammlung teilzunehmen.
2. Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen. Diese sind spätestens 7 Tage vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
3. Vorschläge und Anregungen zur Vereinstätigkeit an den Vorstand weiterzugeben. Diese werden in der nächsten Vorstandssitzung behandelt.
4. Alle Mitglieder haben das Recht, sämtliche vereinseigene Einrichtungen zu benutzen.
5. Jedes Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitglieds in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde an den Vereinsvorstand zu.
 
§7
Pflichten der Mitglieder
 
Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet,
1. gemäß §12 dieser Satzung die Mitgliedsbeiträge zu Zahlen.
2. die Satzung zu achten und die auf ihrer Grundlage gefällten Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu befolgen.
3. die Interessen und die Ziele des Vereins nach §2 dieser Satzung zu wahren und nach außen hin stets zu vertreten, dem Verein niemals feindlich entgegenzutreten und den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen nach Möglichkeit zu unterstützen.
4. das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln.
5. die Vereinsbekanntmachungen nach §16 dieser Satzung zur Kenntnis zu nehmen.
 
§8
Organe des Vereins
 
Als Organe des Vereins gelten:
A. Die Mitgliederversammlung
B. Der Vorstand
 
A.        Die Mitgliederversammlung
 
1. Die Mitgliederversammlung ist die oberste Instanz des Vereins.
2. Die Mitgliederversammlung findet jährlich, spätestens 12 Wochen nach Ablauf des Geschäftsjahres, statt. Die Einladung hat spätestens drei Wochen vorher durch Aushang oder Rundschreiben oder Veröffentlichung in den „Lindener Nachrichten“ unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
3. Zusätzlich können auf Vorstandsbeschluß außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden.
4. Der Vorstand ist verpflichtet, bei der alljährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung den Geschäftsbericht und den Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten.
5. Für die Beschlußfähigkeit der Mitgliederversammlung genügt die fristgemäße Ladung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. Nach den Berichten des Vorstandes und dem Kassenbericht hat die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter aus ihre Mitte zu wählen. Der Versammlungsleiter hat die Aufgabe, den Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung des Vorstandes entgegenzunehmen und die Mitgliederversammlung darüber entscheiden zu lassen und die Wahl des 1. Vorsitzenden durchzuführen. Nach der Wahl des 1. Vorsitzenden übernimmt dieser die weitere Versammlungsleitung. Der Versammlungsleiter steht dem neu gewählten 1. Vorsitzenden für weitere Wahlen im Bedarfsfall zur Verfügung.
6. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfer, beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, über die Auflösung des Vereins und setzt die Höhe des Jahresbeitrages, sowie die Höhe der einmaligen Aufnahmegebühr fest.
7. Die Abstimmungen bei Wahlen und Beschlüssen erfolgen per Handzeichen, auf Antrag schriftlich.
8. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme, sie ist nicht übertragbar.
9. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind im Protokoll festzuhalten. Das Protokoll ist vom Schriftführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.
10. Anträge auf Übergang zur Tagesordnung gehen allen übrigen Anträgen voraus.
11. Der Leitende erteilt das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Wortmeldungen, deren Inhalt unsachlich sind, können vom Leitenden untersagt und eingestellt werden.
12. Der Leitende muß bei allen Angelegenheiten, die ihn persönlich betreffen, die Leitung abgeben.
 
B.        Der Vorstand
 
1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt, Wiederwahl ist möglich.
3. Der Vorstand besteht aus:
                - 1. Vorsitzendem
                - 2. Vorsitzendem
                - 1. Rechner
                - 2. Rechner
                - Schriftführer
                - 1. Beisitzer
                - 2. Beisitzer
                - 3. Beisitzer
                - 4. Beisitzer
4. Mitglieder des vertretungsberechtigten Vorstandes müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben
5. Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzendem einberufen.
6. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind.
7. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
 
§9
Kassenprüfer
 
Zwei Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung im wechselndem Turnus auf zwei Jahre gewählt. Sie gehören nicht dem Vorstand an.
 
§10
Tätigkeiten des Vorstandes und der Kassenprüfer
 
1. Alle Vorstandsmitglieder verpflichten sich mit ihrer Wahl
a) zum Wohle des Vereins offen, fair und sachlich zu diskutieren.
b) zu konstruktiver Mitarbeit auf allen Gebieten.
c) zur Vertraulichkeit über die behandelten Angelegenheiten.
d) den Verein bei gegebenen Anlässen repräsentativ zu vertreten.
2. Der Schriftführer regelt alle schriftlichen Angelegenheiten des Vereins und ist verpflichtet, von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen Protokolle anzufertigen. Der Schriftführer und der 1. Vorsitzende unterschreiben alle Protokolle.
3. Die Rechner verpflichten sich, der ordnungsgemäßen Führung der Vereinskasse, Überwachung der Beitragsleistungen und Erledigung der Zahlungsverpflichtungen des Vereins. Über ihre Tätigkeiten haben sie den Kassenprüfern und der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzugeben.
4. Die Kassenprüfer haben das Recht, Kassenprüfungen vorzunehmen. Sie sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Kassenführung zu überprüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
5. Vereinsämter sind Ehrenämter. In ihrer Ausübung entstehende Auslagen können, nach Genehmigung von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand, erstattet werden.
 
§11
Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung
 
Berechtigt zur Vornahme von Handlungen im Namen des Vereins sind der 1. und 2. Vorsitzende, der 1. und 2. Rechner und der Schriftführer. Jeweils 2 vertreten gemeinsam. Jedes Mitglied des Vorstandes, das eine Handlung im Namen des Vereins vorgenommen hat, muß den Vorstand bei der nächsten Vorstandssitzung von der Vornahme der Handlung informieren. Die Handlungsberechtigung gilt gerichtlich und außergerichtlich.
 
§12
Haftung
 
Die persönliche Haftung der Mitglieder mit ihrem eigenen Vermögen ist ausgeschlossen. Die Haftung des Vereins für Handlungen des Vorstandes ist auf das Vereinsvermögen beschränkt. Hiervon unberührt bleibt die etwaige persönliche Haftung der für den Boule Club Linden Handelnden (Vorstand) aus im Namen des Boule Club Linden Dritten gegenüber Vorgenommenen Rechtsgeschäften..
 
§13
Vereinsmittel
 
Die Vereinsmittel werden beschafft durch:
1. einer einmaligen Aufnahmegebühr
2. die Mitgliedsbeiträge
3. Veranstaltungserlöse
4. Spenden
5. sonstige Einnahmen
Die Verwendung der Vereinsmittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Boulesportes zu erfolgen. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgelegt werden können, müssen mindestens dem Grunde nach genehmigt sein. Der Vorstand entscheidet, ob Startgebühren bei Turnieren, die von Vereinsmitgliedern besucht werden, vom Verein übernommen werden.
 
§14
Vereinsbeiträge
 
Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zahlen nur den halben Jahresbeitrag. Beim Eintritt einer Person in den Verein, wird eine einmalige Aufnahmegebühr, die von der Mitgliederversammlung ( §8 ) beschlossen wird, erhoben, bei Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wird dieser Betrag erst mit vollenden des 18. Lebensjahres fällig. Über Beitragserlasse entscheidet der Vorstand.
 
§15
Veranstaltungen des Vereins
 
Der Verein muß alljährlich eine Mitgliederversammlung durchführen. Über weitere Veranstaltungen hat der Vorstand zu entscheiden.
 
§16
Bekanntmachungen des Vereins
 
Die Bekanntmachung der Veranstaltungen erfolgen wahlweise
1. Vereinsaushangkasten am Vereinsgelände
2. Vereinsrubrik in den „Lindener Nachrichten“
3. Vereinsrundschreiben
Für Bekanntmachungen des Vereins ist der Schriftführer zuständig.
 
§17
Satzungsänderungen
 
Änderungen der Satzung kann nur die Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen.
 
§18
Dauer des Vereins
 
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Linden mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen.
 
§ 19
Eingetragener Verein
 
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
 
§20
Inkrafttreten der Satzung
 
Diese Satzung tritt mit dem Tage ihrer Beschlußfassung in Kraft. Sie wird jedem Mitglied bekanntgegeben und übersandt. Gleichzeitig tritt die seitherige Satzung außer Kraft.
 
Vorstehende Satzung des Boule Club Linden wurde in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 23.02.2002 durch Satzungsneufassung beschlossen.

Günter Koch 1. Vorsitzender
Norbert Müller 2. Vorsitzender
Dirk Heil 1. Rechner
Rolf Donges 2. Rechner
Thorsten Bausch Schriftführer
Philpp Heller 1. Beisitzer - Sportlichem Leiter
Michael Hoffmann 2. Beisitzer – Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Ottmar Hilberg 3. Beisitzer - Platzwart
Hans Joachim Bopf  4. Beisitzer - Vergnügungsausschuß